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- Warum beim Schwimmen so leicht Wasser ins Ohr gelangt
- 1. Tragen Sie spezielle Ohrstöpsel zum Schwimmen (am effektivsten)
- 2. Verwenden Sie eine Badekappe zur Unterstützung der Ohrstöpsel, nicht als Ersatz dafür
- 3. Wählen Sie die richtige Passform (die Dichtigkeit ist wichtiger als die Marke)
- 4. Verlassen Sie sich nicht allein auf die Technik
- 5. Seien Sie vorsichtig mit alternativen „Barrieren”
Wichtige Erkenntnisse
Nein. Standard-Badekappen sind um die Ohren herum nicht wasserdicht. Sie bedecken zwar
die Ohren, aber beim Untertauchen, bei Wendungen oder beim Springen kann dennoch Wasser darunter eindringen. Badekappen eignen sich am besten als Stützschicht, um Ohrstöpsel an Ort und Stelle zu halten, nicht als eigenständige Lösung.
Speziell für das Schwimmen entwickelte Ohrstöpsel sind die effektivste Methode.
Sie dichten den Gehörgang physisch ab und verhindern so das Eindringen von Wasser, selbst bei längerem Schwimmen oder häufigen Kopfbewegungen.
Nein.
Selbst mit einer guten Technik kann beim Atmen, beim Abstoßen, beim Tauchen oder durch Wellen Wasser in das Ohr gelangen. Die Technik kann die Exposition verringern, aber ohne eine physische Barriere kann sie das Eindringen von Wasser nicht zuverlässig verhindern.
Ohrstöpsel sollten unter der Badekappe getragen werden.
Die Ohrstöpsel verhindern das Eindringen von Wasser, und die Badekappe sorgt dafür, dass sie während der Bewegung sicher an ihrem Platz bleiben.
In den meisten Fällen handelt es sich um ein Passformproblem.
Wenn Ohrstöpsel die falsche Größe haben, schlecht sitzen oder abgenutzt sind, dichten sie möglicherweise nicht richtig ab. Eine sichere, bequeme Passform ist unerlässlich, um Wasser fernzuhalten.
Nein.
Improvisierte Materialien dichten nicht zuverlässig ab, können sich beim Schwimmen verschieben und die Reizung verstärken. Zum Schwimmen sollten nur Produkte verwendet werden, die speziell dafür entwickelt wurden, Wasser abzuhalten.
Ja.
Der zuverlässigste Ansatz besteht darin, das Eindringen von Wasser in den Gehörgang von vornherein zu verhindern, anstatt sich auf Methoden zu verlassen, um es nach dem Schwimmen zu entfernen.
Es kommt häufig vor, dass beim Schwimmen Wasser in die Ohren gelangt, aber das ist nicht unvermeidlich.
Egal, ob Sie Bahnen schwimmen, Wettkämpfe trainieren oder einfach nur Zeit im Schwimmbad, am See oder im Meer verbringen, es gibt zuverlässige Methoden, um zu verhindern, dass Wasser überhaupt in den Gehörgang gelangt.
Der Schlüssel liegt darin, zu verstehen, was tatsächlich funktioniert, was nur manchmal funktioniert und was lediglich ein falsches Gefühl der Sicherheit vermittelt.
Warum beim Schwimmen so leicht Wasser ins Ohr gelangt
Wenn Ihr Kopf unter Wasser ist, fließt Wasser natürlich in das Außenohr und den Gehörgang.
Da der Gehörgang schmal ist und mit natürlichem Ohrenschmalz ausgekleidet ist, kann Wasser an seinen Wänden haften bleiben und selbst bei kurzem Untertauchen eindringen, insbesondere wenn Sie den Kopf zum Atmen drehen, sich von Wänden abstoßen oder tauchen.
Bei der Vorbeugung geht es daher nicht darum, das Wasser später „abzulassen”, sondern darum, vor dem Eintauchen ins Wasser eine Barriere zu schaffen und Erkrankungen wie das Schwimmerohr zu vermeiden.
1. Tragen Sie spezielle Ohrstöpsel zum Schwimmen (am effektivsten)
Wenn Sie Wasser aus Ihren Ohren fernhalten möchten, sind speziell für das Schwimmen entwickelte Ohrstöpsel die zuverlässigste Lösung.
Wichtig ist nicht nur, Ohrstöpsel zu tragen, sondern auch die richtigen:
-
Sie müssen wasserdicht sein, nicht geräuschdämmend
-
Weich und flexibel, damit sie sich dem Gehörgang anpassen
-
Entwickelt, um sicher zu sitzen, ohne tief in das Ohr gedrückt zu werden
Gut sitzende Schwimm-Ohrstöpsel bilden eine physische Barriere, die verhindert, dass Wasser in den Gehörgang eindringt, selbst bei Drehungen, Sprüngen und längerem Schwimmen.
Aus diesem Grund verlassen sich erfahrene Schwimmer und Menschen, die anfällig für Ohrenentzündungen sind, konsequent auf Ohrstöpsel und verlassen sich nicht allein auf ihre Technik.
2. Verwenden Sie eine Badekappe zur Unterstützung der Ohrstöpsel, nicht als Ersatz dafür
Ein weit verbreiteter Irrglaube ist, dass Badekappen Wasser aus den Ohren fernhalten, aber das tun sie nicht.
Standard-Badekappen:
-
Sind um die Ohren herum nicht wasserdicht
-
lassen beim Untertauchen Wasser unter sich hindurchsickern
-
Verrutschen beim Schwimmen
Bei korrekter Verwendung haben Badekappen jedoch durchaus ihren Nutzen:
-
Sie helfen, Ohrstöpsel an Ort und Stelle zu halten
-
Sie verringern das versehentliche Verrutschen beim Abstoßen oder Wenden
-
Sie bieten einen zusätzlichen Schutz
3. Wählen Sie die richtige Passform (die Dichtigkeit ist wichtiger als die Marke)
Wasser gelangt in der Regel ins Ohr, weil die Abdichtung nicht vollständig ist.
Häufige Fehler bei der Passform sind:
-
Verwendung von Ohrstöpseln, die zu klein oder zu starr sind
-
Falsche Formgebung oder Positionierung
-
Wiederverwendung beschädigter oder verformter Stöpsel
Eine korrekte Passform sollte:
-
eng an der Öffnung des Gehörgangs anliegen
-
Sicher sitzen, ohne Druck oder Schmerzen zu verursachen
-
Auch bei Bewegungen des Kiefers oder Kopfes an Ort und Stelle bleiben
Wenn sich Ohrstöpsel locker anfühlen oder „manchmal” Wasser eindringen lassen, liegt das fast immer an der Passform und nicht am Schwimmen.
4. Verlassen Sie sich nicht allein auf die Technik
Viele Schwimmer versuchen, Wasser aus ihren Ohren fernzuhalten, indem sie:
-
die Atmung anders zu timen
-
vollständiges Untertauchen zu vermeiden
In Wirklichkeit:
-
Selbst eine perfekte Technik kann das Eindringen von Wasser nicht vollständig verhindern
-
Das Drehen des Kopfes zum Atmen setzt oft den Gehörgang frei
-
Bei Abstößen, Sprüngen oder Wellen dringt dennoch Wasser ein
Die Technik kann das Eindringen von Wasser verringern, ersetzt jedoch keine physische Barriere.
5. Seien Sie vorsichtig mit alternativen „Barrieren”
Einige Schwimmer experimentieren mit:
-
Watte, Taschentüchern oder improvisierten Materialien
-
Haushaltschemikalien
-
Nicht zum Schwimmen geeigneten Ohrzubehör
Diese Ansätze sind unzuverlässig und oft unsicher:
-
Sie bilden keine konsistente Abdichtung
-
Sie können sich verschieben und Wasser eindringen lassen
-
Sie können das Risiko von Reizungen erhöhen
Für das Schwimmen sind speziell entwickelte Lösungen immer besser als improvisierte.
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